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Altenberge: Schulanfänger starten am Dienstag

30. August 2010
By us

Kreis Steinfurt (ots) – Die Schulanfängerinnen und Schulanfänger erleben am Dienstag (31. August) voller Neugierde und Tatendrang ihren ersten Schultag.

Damit auf dem Schulweg zu den Grundschulen auch weiterhin nichts “schief” geht, ist die Polizei im Kreis auch in diesem Jahr wieder präsent. Neben der Aktion “Steinfurt sieht Gelb” sorgen Beamtinnen und Beamte des Bezirksdienstes, des Verkehrsdienstes, Verkehrssicherheitsberater und natürlich auch alle Polizeiwachen, rund um den Schulbeginn mit Präsenz für die Sicherheit der Erstklässler.

Kinder erleben den Straßenverkehr anders als Erwachsene. Viele Mütter und Väter glauben, ein schulpflichtiges Kind sei bereits in der Lage, allein zur Schule gehen zu können. Tatsächlich aber sind Kinder dieser Altersgruppe im Straßenverkehr besonders gefährdet, da ihre Lebens- und Wahrnehmungswelt eine völlig andere ist als die der Erwachsenen. Dennoch legen sie als “i-Dötzchen” mit Beginn der Schulzeit neue und schwierige Wege zurück und dies vielfach in der “Rushhour”.

Die Polizei hofft im besonderen Maße auf die gute Kooperation mit den Eltern. Deren Ansprache und Begleitung ist für diesen neuen Lebensabschnitt der “Kleinen” von ganz besonderer Bedeutung. Eltern sollten ihre Kinder unterstützen: Der anstehende Lebensabschnitt “Schule” bringt viel Neues für ein Kind. Auch der Umgang mit dem Straßenverkehr muss geübt werden.

Hier einige Tipps: • Der kürzeste Weg ist nicht immer der sicherste; zeigen Sie Ihrem Kind den Weg, an dem es die wenigsten Straßen überqueren muss, an denen möglichst wenig Verkehr ist.
• Wo sind Fußgängerüberwege? Wählen Sie den Weg, auf dem Ihr Kind diese Hilfe zum Überqueren der Straße gut nutzen kann.
• Gehen Sie vor dem ersten Schultag mit Ihrem Kind den Schulweg ab, damit es sich den Weg einprägen kann; am besten sind die späteren Schulzeiten.
• Sagen Sie Ihrem Kind, dass es am Bordstein warten soll, dass es zunächst nach links, dann nach rechts und danach wieder nach links schauen soll, weil die größte Gefahr von links kommt.
• Sparen Sie während der Übungsphase nicht mit Lob und Anerkennung.
• Bilden Sie “Gehgemeinschaften” mit anderen Kindern und Eltern.
• Beobachten Sie Ihr Kind auch später noch unbemerkt. Welche Gefahren treten auf, die Sie zuvor nicht bemerkten? Reagieren Sie darauf.
• Spielen Sie auch Situationen durch, bei denen ein Freund auf der anderen Straßenseite ruft; erklären Sie Ihrem Kind, wieso das Laufen, ohne zu schauen, so gefährlich ist.
• Zeigen Sie Ihrem Kind, dass ein Autofahrer es nicht sehen kann, wenn es hinter einem geparkten Auto über die Straße geht.
• Seien Sie Vorbild, am meisten lernt Ihr Kind von Ihnen, auch dann, wenn Sie Fehler machen.
• Natürlich haben Kinder am Zebrastreifen “Vorfahrt” – aber wissen das auch die Autofahrer? Bringen Sie also Ihrem Kind bei, dass es erst losgehen darf, wenn das Auto hält. Auch auf dem Zebrastreifen gilt: Vor dem Überqueren der Straße erst mehrmals nach links und nach rechts schauen.
• Eine Kreuzung zu überqueren, an der es keine Ampel gibt, ist gefährlich. Zeigen Sie Ihrem Kind also eine Stelle, an der es sicher die Straße überqueren kann – auch wenn das einen Umweg bedeutet.

Der Appell an die anderen Verkehrsteilnehmer lautet: “Kinder verhalten sich nicht wie Erwachsene im Straßenverkehr, da sie Verkehrsabläufe ganz anders einschätzen. Richten Sie ihr Fahrverhalten darauf ein.”

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